Kurzinformation

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Der Verschleiß des Gelenkknorpels, die sogenannte Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankung des Bewegungsapparates. Diese Erkrankung ist aufgrund der Einmaligkeit des menschlichen Gelenkknorpels und dessen Eigenschaften äußerst schwierig zu behandeln.

Insbesondere bei Knie- und Hüftgelenk stehen heutzutage mit dem Gelenkersatz umfangreiche operative Therapieformen zur Verfügung. Da die Standzeiten der künstlichen Gelenke jedoch begrenzt sind, sollte es das Ziel sein, einen Gelenkersatz so weit wie medizinisch sinnvoll vertretbar hinauszuzögern und dennoch ein gute Lebensqualität und Funktion im Alltag zu genießen.

Hyaluronsäure kommt in der natürlichen Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit vor, wo sie stossdämpfende und schmierende Funktionen erfüllt. Im Rahmen der speziellen Injektionstherapie wird sie unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen direkt in das betroffene Arthrosegelenk gespritzt und entfaltet dort ihre Wirkung. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen ihre Schmerzreduktion und Langzeitwirksamkeit bezüglich der Symptome Nacht- und Anlaufschmerz, sowie Belastungsschmerz und Morgensteifigkeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die medikamentöse Injektionstherapie mit Hyaluronsäure-Präparaten eine seit Jahren etablierte Therapieform in der Behandlung der Arthrose darstellt.

Es stehen unterschiedliche Hyaluronsäure-Präparate zur Verfügung, welche sich im Wesentlichen durch ihre Dichte und Viskosität unterscheiden. Je höher die Dichte eines Präparates, umso weniger Injektionen sind erforderlich, um die erwünschte Wirkung zu erzielen. Die Injektionsserie umfasst in der Regel 3-5 Anwendungen in wöchentlichen Abständen.

Die spezielle Injektionstherapie stellt eine Selbstzahlerleistung dar, welche von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird. Die Privaten Kostenträger übernehmen normalerweise diese Leistung. Wir empfehlen unseren Patienten, sich vor Beginn der Behandlung bei der jeweiligen privaten Krankenkasse die Übernahme der Kosten bestätigen zu lassen. Die Kosten für die Behandlung orientieren sich an der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ).